
Motorradtour Marokko
Dieses Event entstand aus folgendem Wortwechsel:
Die kaufmännische Angestellte möchte auch gerne einmal mit ihrem Chef und dem Meister auf eine Hochgebirgswanderung, so waren ihre Worte. Der Chef sagte dazu, das ist einerseits nichts für dich, außerdem muss auch einer im Betrieb sein. Da müssen wir uns etwas anderes ausdenken.
Da der Chef eine Marokko-Reise geplant hatte, fragte er, ob eine Rundfahrt durch Marokko mit dem Motorrad eine Alternative sein würde. Der Vorschlag wurde mit Begeisterung aufgenommen. Der Chef fuhr dann mit dem Motorrad in Bochum los. Es ging von Bochum nach Genua in Italien, von dort mit der Fähre über das Mittelmeer zum Hafen Tanger Med nach Marokko, und dann mit dem Motorrad in 4 Etappen nach Marrakesch.
Die kaufmännische Angestellte kam mit dem Flugzeug, für sie begann die Reise am Flughafen in Düsseldorf, Zwischenlandung in Paris, die Motorradreise begann dann in Marrakesch.
Zunächst ging es dann gemeinsam zu den Ouzoud-Wasserfällen, hier war auch eine Wanderung beinhaltet, denn diese befinden sich natürlich nicht direkt am Parkplatz. Es ging mächtig abwärts in das Tal der Wasserfälle, dort frei lebende Affen begrüßten die beiden und schafften sofort die nötige Stimmung. Zurück ging es dann wieder steil bergauf, und das alles in Motorradkleidung, an einem warmen, sonnigen Tag. Ziel des Tages war dann Afourer.
Am nächsten Tag ging es dann auf dem Motorrad über den Hohen Atlas weiter nach Tineghir. Die Reise begann im strömenden Regen und brachte daher das ein oder andere „Extra“ mit sich, insbesondere war es an diesem Tag zwischen 4° kalt, dies auch bei Hagel und auch bis 20° warm bei strahlendem Sonnenschein. Das/die Extra(s) bestanden darin, eine lange Ölspur auf der Straße nicht mit dem Motorrad zu treffen, die stellenweise beschädigten Straßen zu umfahren und (oder) die überfluteten Straßen zu queren. Hin und wieder auch mit Abenteuercharakter.
Der dritte Tag führte die beiden dann nach Merzouga ins Erg Chebbi in die Wüste, in die Ausläufe der Sahara. Hier wurde dann eine Quad-Tour unternommen, ein Sonnenuntergang in der Sahara ist einfach etwas ganz Besonderes. Auch ein Automuseum wurde besucht. Es sollte dann weiter durch die „Gorges du Ziz“ und durch das Gebirge des Hohen Atlas gehen. Das Wetter ließ dies jedoch nicht zu. Die Route wurde dann angepasst. Wüste im Regen, die beiden haben das erlebt. Im Nachhinein ist das alles unscheinbar, aber die Situationen waren außergewöhnlich, stellenweise auch gefährlich. Des Weiteren waren die Straßen ohnehin strapaziert, da es über die Wintermonate in Nordmarokko durch starke Niederschläge zu großen Schäden an der Infrastruktur gekommen ist. Das war an den Straßenverhältnissen auch häufig deutlich erkennbar.
Es ging dann weiter nach Ouarzazate (dort befindet sich die ehemals größte Solaranlage der Welt), außerdem auch die Filmkulisse Aid Benhaddou, dort wurden schon viele bekannte Filme gedreht (Sodom und Gomorrha, Lawrence von Arabien, Die Bibel, Jesus von Nazareth, u. a.). Aid Benhaddou gehört seit 1998 zum Weltkulturerbe, die Festung entstand bereits ab dem 11. Jahrhundert.
Der letzte Teil der Motorradrundfahrt ging über den Tizi-n-Tichka-Pass im Hohen Atlas zurück nach Marrakesch. Dort wurde dann abschließend zur Reise die Medina besucht, auch dies war ein außergewöhnliches Erlebnis.
Die Rückreise erfolgte dann wieder getrennt mit dem Flugzeug Marrakesch–Paris–Düsseldorf, Koffer und Gepäck wurden zum Flughafen auf dem Motorrad transportiert, die Beladung ganz nach afrikanischer Sitte.
Das Motorrad wurde über die Straßen Nordafrikas und Europas vom Chef zurückgefahren.

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