Hochgebirgswanderung Berchtesgadener Alpen

Erneut stand in diesem Jahr eine Bergtour an, es ging ins wunderschöne Berchtesgadener Land.

Die Umrundung des Königssees sollte es dieses Mal werden, eine Hüttentour über mehrere Tage abseits der Zivilisation, oder anders ausgedrückt, eine Woche Berge pur.

Der Aufstieg beginnend an der Scharitzkehlstraße hielt dann, was auch der Wanderführer versprach: Steile Anstiege, eine schwierige Route bis auf das Hohe Brett und wieder herunter.
Die Route beinhaltete mehrere Schneebretter, hochalpine Passagen und Aufstiege, anspruchsvolles Gelände. Auch der Abstieg zum Carl-von-Stahl-Haus hatte es in sich. Kein Abstieg „mal eben so“, sondern steil, fordernd und anspruchsvoll.
Die Ankunft am Carl-von-Stahl-Haus war den beiden dann sehr willkommen.

Am nächsten Tag ging es sehr früh weiter über den Schneibstein, auf dem zünftig gefrühstückt wurde, vorbei am Windschartenkopf und Hochseeleinkopf und Seeleinsee, über das Hochgschirr zur Wasseralm.
Hier dann Schlafraum mit gut 25 Betten, Berge pur. Duschen gibt es keine, Wasser nur kaltes. Das ist dann nach einer langen Tagestour erfrischend. Zu erwähnen ist hier noch, dass das gewohnte Internet nicht erreichbar ist. Null. Nichts. Und das insgesamt 4 Tage lang.
Und das kalte Wasser, das bleibt auch, die ganze Woche …

Die östliche Seite des Königssees ist nun begangen, aufgrund der Wetterverhältnisse und angekündigter Gewitter wird die Route geändert, es geht bis zum Kärlingerhaus am Funtensee.
Wir kommen früh an, alt, aber schön, wieder kein Internet …

Vom Kärlingerhaus geht es dann früh morgens ab 5.00 Uhr über den Hundstodgruben zum Trischübel und anschließend zur Wimbachgrieshütte. Am Trischübel hat es letztes Jahr einen Bergrutsch gegeben, der alte Weg existiert nicht mehr. Ein neuer Weg ist angelegt und hat wirklich anspruchsvollen Charakter. Steil, Drahtseile und Abenteuer. Toll gemacht, aber nichts für schwache Nerven.

Von der Wimbachgrieshütte ging es dann, nach einem tollen Frühstück, im strömenden Regen Richtung Ramsau.
Auf einmal dann wieder Internetempfang, das Smartphone brummte ununterbrochen und holte irgendwie die Tage nach, die es verpasst hatte!
Nach einer kurzen Pause in Ramsau begann dann der Aufstieg zum Watzmannhaus auf 1915 m.
Ein tolles Haus, aber des Nachts dann doch kalt, die Höhe bringt es mit sich.

Früh am nächsten Morgen ging es dann in der Nordwand des Watzmannmassivs hoch bis zum Hocheck, es war tolles Wetter, daher sehr voll, aber die Strecke war grandios.
Hochalpine Aufstiege, diese im blanken Fels und stellenweise mit Drahtseilen gesichert, machten diesen letzten Tag zu einem besonderen.

Der Abstieg erfolgte dann über die Kührointalm, anschließend über den Mooslahnerkopf bis nach St. Bartholomä, erneut eine hochalpine Herausforderung, die viele spektakuläre Inhalte hatte.
Anschließend wurde mit dem Boot über den Königssee nach Schönau übergesetzt.

Die ganze Tour war ein tolles Erlebnis und wird in einem anderen Gebirge in 2027 fortgesetzt.

Meisterevent III
Juli 2026
Hochgebirgswanderung Berchtesgadener Alpen

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